Immobilienpreise und -nachfrage in Wien

Immobilienpreise in Wien

Eigentum bleibt teuer, Nachfrage hoch

Der Wiener Markt für Eigentumswohnungen zeigt sich 2025 preislich stabil. Im Schnitt steigen die Preise um ein Prozent, während die Nachfrage um 23 Prozent zulegt. In elf Bezirken kostet eine 70-Quadratmeter-Wohnung bereits mehr als eine halbe Million Euro.

Laut einer Auswertung der Onlineplattform ImmoScout24 auf Basis von rund 58.700 Angeboten lag der Durchschnittswert mit 6.615 Euro pro Quadratmeter um ein Prozent über dem Vorjahreswert. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung werden damit durchschnittlich 463.000 Euro fällig.
Im Jahresabstand erhöhte sich die Nachfrage nach Eigentumswohnungen um 23 Prozent.

Toplagen unter Druck, mittlere Bezirke legen zu

Die Preisspitze hält weiterhin die Innere Stadt mit 16.381 Euro pro Quadratmeter, was rund 1,15 Millionen Euro für 70 Quadratmeter entspricht. Allerdings sanken die Preise hier um sieben Prozent, während die Nachfrage um 38 Prozent zulegte.
Dahinter folgen die Bezirke Wieden (9.745 Euro, +2 %, 682.200 Euro, Nachfrage +31 %), Alsergrund (8.687 Euro, +15 %, 608.100 Euro), Döbling (8.623 Euro, –2 %, 603.600 Euro) und Neubau (8.187 Euro, –3 %, 573.100 Euro, Nachfrage +31 %).

Mariahilf (8.213 Euro, +6 %, 574.900 Euro) verzeichnete mit plus 57 Prozent den stärksten Nachfrageanstieg unter allen Bezirken. Hietzing (8.143 Euro, +5 %, 570.000 Euro), Landstraße (7.500 Euro, –4 %, 525.000 Euro, Nachfrage +44 %) und Leopoldstadt (7.857 Euro, –5 %, 550.000 Euro, Nachfrage +31 %) zählen ebenfalls zu den hochpreisigen Lagen.

Elf Bezirke über 500.000 Euro

Insgesamt liegt der Kaufpreis für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in elf Bezirken über einer halben Million Euro. Neben den genannten Spitzenlagen betrifft das auch Währing (18. Bezirk) sowie Teile der Landstraße, der Leopoldstadt und der Josefstadt.

Deutliche Preissteigerungen wurden in Margareten (+15 %, 7.696 Euro, 538.700 Euro, Nachfrage +31 %) und in Brigittenau (+19 %, 47 % Nachfrageplus) registriert. Auffällig sind auch Simmering (+24 %) und Meidling (+8 %).

Gewinner und Verlierer bei der Nachfrage

Neben Mariahilf, Brigittenau und Landstraße verbuchten Floridsdorf (+42 %), die Innere Stadt und Ottakring (jeweils +38 %) deutliche Zuwächse. Rudolfsheim-Fünfhaus lag bei +35 %, Favoriten bei +13 % und Simmering bei +15 %. Einzig die Josefstadt (–5 %) und der Alsergrund (–20 %) mussten Nachfrageeinbußen hinnehmen.

Quelle: Eigentum bleibt teuer, Nachfrage hoch – wien.ORF.at

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